Reparar 2025 msvbvm60.dll missing error en windows 10 y 11: guía paso a paso

Zusammenfassung

Plötzlich erscheint der msvbvm60.dll Fehler Windows 10 oder ein ähnliches Problem auf Ihrem Bildschirm und blockiert wichtige Programme? Das Fehlen dieser kritischen Systemdatei ist ein häufiges Ärgernis, das Sie jedoch nicht in Panik versetzen muss. In dieser klaren, schrittweisen Anleitung zeigen wir Ihnen, wie Sie den Fehler sicher und dauerhaft beheben – von der korrekten Quelle für den msvbvm60.dll Download bis zur manuellen Registrierung. Folgen Sie unserer bewährten Methode und machen Sie Ihr System in wenigen Minuten wieder voll funktionsfähig.

Einführung: Was ist der msvbvm60.dll-Fehler?

Haben Sie schon einmal versucht, eine ältere Geschäftsanwendung oder ein spezielles Tool auf Ihrem modernen Windows 10 oder 11-System zu starten, nur um von einer kryptischen Fehlermeldung begrüßt zu werden, die den Start blockiert? Wenn die Meldung „msvbvm60.dll fehlt“ oder „msvbvm60.dll nicht gefunden“ lautet, sind Sie nicht allein. Dieser scheinbar komplexe Fehler ist überraschend häufig, besonders wenn es um Software geht, die vor vielen Jahren entwickelt wurde.

Bei der Datei msvbvm60.dll handelt es sich keineswegs um Schadsoftware, wie man vielleicht vermuten könnte. Ganz im Gegenteil: Es ist eine legitime und einst essentielle Systemkomponente von Microsoft. Die Abkürzung steht für Microsoft Visual Basic Virtual Machine, Version 6.0. Diese DLL (Dynamic Link Library) fungiert als Laufzeitbibliothek. Vereinfacht gesagt enthält sie grundlegende Befehle und Funktionen, die Programme, die in der Programmiersprache Visual Basic 6.0 erstellt wurden, zum Ausführen benötigen. Ohne diese Bibliothek kann die Anwendung die notwendigen Instruktionen nicht finden und wird fehlschlagen.

Wichtig zu wissen: Die msvbvm60.dll ist eine legacy-Komponente. Moderne Windows-Versionen (ab Windows 10) enthalten sie standardmäßig nicht mehr, da Visual Basic 6.0 als veraltet gilt. Das ist die Hauptursache dafür, warum der Fehler heute so häufig auftritt.

Die gute Nachricht ist, dass das Problem in der Regel gutartig und mit den richtigen Schritten zuverlässig zu beheben ist. Im nächsten Abschnitt werden wir genau auf die spezifischen Symptome eingehen, an denen Sie den msvbvm60.dll Fehler Windows 10/11 sicher identifizieren können, und die verschiedenen Ursachen beleuchten, die zum Fehlen der Datei führen. So sind Sie bestens vorbereitet für die anschließende, effektive Reparatur.

Symptome des Fehlers erkennen

Der msvbvm60.dll Fehler Windows 10 oder auf Windows 11 macht sich meist unmissverständlich bemerkbar, und zwar genau in dem Moment, in dem Sie eine bestimmte, oft ältere Anwendung starten möchten. Das häufigste und eindeutigste Symptom ist eine modale Fehlermeldung, die sich über dem Anwendungsfenster öffnet und den weiteren Betrieb blockiert. Der Wortlaut variiert leicht, doch die Kernaussage bleibt gleich:

Typische Fehlermeldungen:
* “Die Anwendung konnte nicht gestartet werden, weil msvbvm60.dll nicht gefunden wurde.”
* “msvbvm60.dll fehlt. Installieren Sie das Programm neu, um das Problem zu beheben.”
* “Der Programmcode, der diese Anwendung starten soll, konnte nicht gefunden werden. Fehlende Komponente: msvbvm60.dll.”

Doch nicht immer erscheint nur eine einfache Meldung. In manchen Fällen startet die Software gar nicht erst, oder sie wird unmittelbar nach dem Öffnen automatisch wieder beendet, ohne einen Hinweis anzuzeigen. Ein Blick in die Ereignisanzeige von Windows (Event Viewer) kann hier Klarheit schaffen. Unter “Windows-Protokolle” > “Anwendung” finden sich oft Einträge mit dem Fehlerquelle “SideBySide”, die auf ein Problem mit der Laufzeitbibliothek hinweisen.

Es ist ein entscheidender Punkt, diese Fehler von allgemeiner Systeminstabilität zu unterscheiden. Treten Bluescreens oder zufällige Abstürze in verschiedenen Programmen auf, liegt die Ursache wahrscheinlich woanders. Der msvbvm60.dll-Fehler ist typischerweise an eine einzelne, spezifische Software gebunden. Wenn Sie also nur eine bestimmte Buchhaltungssoftware, ein altes Spiel oder ein spezielles Labor-Tool nicht ausführen können, während alle anderen Programme einwandfrei funktionieren, sind Sie höchstwahrscheinlich auf das beschriebene Problem gestoßen.

Nachdem Sie das Symptom nun sicher identifizieren können, lohnt es sich, den Blick auf die Ursachen zu richten. Warum fehlt diese Datei überhaupt auf Ihrem modernen System? Die Antwort darauf ebnet den Weg für eine dauerhafte Lösung.

Ursachen für das Fehlen der DLL

Das plötzliche Auftauchen der Fehlermeldung, ob nun msvbvm60.dll fehlt Windows 11 oder auf Windows 10, ist kein Zufall, sondern die logische Konsequenz mehrerer Faktoren, die in modernen Windows-Umgebungen zusammenkommen. Wie im vorherigen Abschnitt angedeutet, ist die Hauptursache schlichtweg der technologische Fortschritt. Microsoft Visual Basic 6.0 und seine Laufzeitumgebung sind veraltet; sie werden bei einer sauberen Installation von Windows 10 oder 11 nicht mehr mitgeliefert. Das System geht davon aus, dass diese Legacy-Komponenten nicht benötigt werden.

Doch warum funktionierte die Anwendung vielleicht auf einem älteren Rechner oder sogar zunächst auf dem aktuellen? Hier kommen weitere typische Szenarien ins Spiel:

Häufige Ursachen im Überblick:
* Deinstallation einer älteren Software: Eine andere Anwendung, die die DLL-Datei mitgebracht hat, wurde entfernt und hat msvbvm60.dll versehentlich mit deinstalliert.
* Fehlerhafte Installation/Update: Ein fehlgeschlagenes Windows-Update oder eine beschädigte Softwareinstallation kann die Datei löschen oder beschädigen.
* Manuelles Löschen: Bei Bereinigungsaktionen, vielleicht mit der falschen Annahme, es handele sich um Schadsoftware, wurde die Datei unwissentlich entfernt.
* Virenbefall: Auch wenn die DLL selbst legitim ist, kann ein Virus sie gezielt löschen oder ersetzen, um die Systemsicherheit zu kompromittieren.

Die entscheidende Frage, ob es sich bei der fehlenden Datei um einen Virus oder sicher zu handeln scheint, lässt sich so beantworten: Die ursprüngliche msvbvm60.dll ist harmlos. Die Gefahr liegt vielmehr darin, dass Sie die Datei aus einer unseriösen Quelle herunterladen, wo sie mit Malware versehen sein könnte. Ein verantwortungsvoller msvbvm60.dll Download ist daher ein kritischer Schritt, auf den wir später detailliert eingehen werden.

Mit diesem Verständnis der Ursachen sind Sie optimal darauf vorbereitet, im nächsten Abschnitt die notwendigen Vorbereitungen für eine sichere und erfolgreiche Reparatur zu treffen.

Vorbereitung: Sicherheitskopie und Systemprüfung

Bevor Sie mit der eigentlichen Reparatur des msvbvm60.dll-Fehlers beginnen, ist eine sorgfältige Vorbereitung unerlässlich. Dieser Schritt mag wie ein Umweg erscheinen, spart Ihnen aber im schlimmsten Fall erheblichen Ärger und sichert Ihre Daten. Das Ziel ist es, ein sicheres Umfeld zu schaffen, in dem Sie die Reparatur durchführen können, ohne unbeabsichtigt andere Systemkomponenten zu beschädigen oder Daten zu gefährden.

Die erste und wichtigste Maßnahme ist die Datensicherung. Auch wenn der DLL-Fehler selbst keine Daten beschädigt, können fehlerhafte Manipulationen am System – insbesondere von unerfahrenen Benutzern – unvorhergesehene Folgen haben. Konkret sollten Sie alle wichtigen persönlichen Dateien, die nicht ohnehin bereits in der Cloud gespeichert sind, auf einem externen Laufwerk oder einem Cloud-Service sichern. Konzentrieren Sie sich auf Dokumente, Bilder, Projekte und Einstellungsdateien der betroffenen Anwendung.

Praxistipp: Erstellen Sie eine einfache Liste der zu sichernden Ordner (z.B. Eigene Dokumente, Desktop, Bilder). So stellen Sie sicher, dass nichts vergessen wird. Diese Vorsichtsmaßnahme ist besonders wichtig, wenn es sich bei der fehlerhaften Software um ein geschäftskritisches Tool handelt.

Im Anschluss steht die Überprüfung Ihres Systems auf dem Plan. Starten Sie Windows Update und installieren Sie alle ausstehenden, insbesondere optionalen Treiber-Updates. Microsoft integriert manchmal Fehlerbehebungen für Kompatibilitätsprobleme mit älterer Software in diese Updates. Ein aktuelles System ist eine stabile Grundlage für die folgenden Schritte. Zudem ist es ratsam, einen vollständigen Virenscan mit Ihrer Antivirensoftware durchzuführen, um die im vorherigen Kapitel angesprochene, wenn auch seltene, Möglichkeit eines manipulierten DLL-Fehlers auszuschließen.

Indem Sie diese Vorbereitungen gewissenhaft abschließen, schaffen Sie die Basis für eine saubere und risikoarme Reparatur. Mit einer gesicherten Datenlage und einem geprüften System können wir uns nun den konkreten Lösungswegen zuwenden.

Wichtige Daten sichern

Nachdem wir die grundlegende Bedeutung der Datensicherung im vorangegangenen Kapitel erläutert haben, wollen wir uns nun dem praktischen “Wie” widmen. Die Sicherung Ihrer wichtigsten Daten ist keine Hexerei, sondern eine Methode, die Systematik und weniger Zeit erfordert, als Sie vielleicht denken. Das Ziel ist nicht, eine komplette Systemabbildung (Image) zu erstellen, sondern gezielt die unersetzlichen persönlichen Dateien zu schützen, die bei seltenen, aber möglichen Komplikationen während der Reparaturarbeiten gefährdet sein könnten.

Konkret bedeutet das: Öffnen Sie den Datei-Explorer und navigieren Sie zu den zentralen Benutzerordnern. Dies sind typischerweise:
* Eigene Dokumente (für Arbeitsdateien, Projekte, etc.)
* Eigene Bilder (Fotos und Grafiken)
* Desktop (falls Sie wichtige Dateien direkt dort ablegen)
* Spezielle Anwendungsdaten der betroffenen Software (prüfen Sie deren Einstellungen auf Export- oder Sicherungsfunktionen).

Kopieren Sie diese Ordner einfach auf ein externes Medium. Ein USB-Stick mit ausreichend Kapazität oder eine externe Festplatte sind ideal. Für Nutzer, die Cloud-Dienste wie OneDrive, Google Drive oder Dropbox regelmäßig verwenden, bietet sich die Überprüfung an, ob die Synchronisation dieser Ordner bereits aktiviert und abgeschlossen ist. Dies stellt eine automatische Sicherung dar.

Wichtiger Hinweis zur Effizienz: Konzentrieren Sie sich auf das, was Sie nicht ersetzen können. Das Betriebssystem und die Programme selbst können notfalls neu installiert werden; Ihre persönlichen Dokumente und Konfigurationen hingegen sind einzigartig.

Diese gezielte Vorgehensweise ist besonders dann wertvoll, wenn die von dem msvbvm60.dll Fehler betroffene Anwendung geschäftskritisch ist und eigene Datenbanken oder Konfigurationsdateien verwendet. Eine kurze Suche in der Hilfe der Software verrät oft den Speicherort dieser Daten. Mit dieser Sicherheitskopie im Rücken können Sie alle folgenden Reparaturschritte mit dem beruhigenden Wissen angehen, dass Ihr wertvollster digitaler Besitz geschützt ist. Damit ist der Weg frei für den nächsten logischen Schritt: die Überprüfung, ob Ihr System durch Updates optimal auf die Reparatur vorbereitet ist.

Windows-Updates überprüfen

Ein aktuelles Windows-System ist die beste Verteidigung gegen Kompatibilitätsprobleme wie den msvbvm60.dll Fehler. Oft werden vergessene oder ausstehende Updates übersehen, obwohl Microsoft regelmäßig Patches und Kompatibilitäts-Fixes veröffentlicht, die genau solche Legacy-Probleme adressieren können. Bevor Sie also zur manuellen Reparatur schreiten, sollten Sie sicherstellen, dass Ihr System über alle verfügbaren Aktualisierungen verfügt.

Starten Sie die Überprüfung, indem Sie die Einstellungen (Windows-Taste + I) öffnen und zu Update und Sicherheit (Windows 10) bzw. Windows Update (Windows 11) navigieren. Klicken Sie auf Nach Updates suchen. Installieren Sie alle angezeigten wichtigen Updates und starten Sie Ihren PC gegebenenfalls neu. Der entscheidende nächste Schritt wird häufig vernachlässigt: Scrollen Sie nach der Installation der Hauptupdates nach unten und achten Sie auf den Abschnitt Optionale Updates. Hier verstecken sich manchmal spezifische Treiber- oder Kompatibilitätsupdates, die für ältere Software relevant sein könnten.

Warum das wichtig ist: Microsoft integriert in Updates manchmal sogenannte “Kompatibilitäts-Shims” – kleine Brücken, die es älteren Programmen erlauben, auch auf modernen Systemen reibungslos zu laufen, ohne dass die ursprüngliche Laufzeitbibliothek wie die msvbvm60.dll vorliegen muss. Ein einfaches Update könnte das Problem also bereits im Keim ersticken.

Diese Maßnahme dient nicht nur der potenziellen Fehlerbehebung, sondern auch der Systemsicherheit. Ein aktueller Systemstand minimiert das Risiko, dass Sie bei der anschließenden Suche nach einer DLL-Datei aus Versehen auf einer unseriösen Seite landen. Nachdem Sie Ihr System nun auf den neuesten Stand gebracht haben, ist der ideale Zeitpunkt gekommen, um mit den aktiven Reparaturschritten zu beginnen, angefangen beim beschafften der fehlenden Datei.

Damit ist Ihr System optimal vorbereitet, und wir können uns der konkreten Lösung des Problems zuwenden: dem beschafften und korrekten Einrichten der fehlenden DLL-Datei.

Schritt-für-Schritt-Reparatur des msvbvm60.dll-Fehlers

Nun geht es an den Kern der Lösung: die systematische Reparatur des msvbvm60.dll-Fehlers. Die folgenden Schritte sind so aufgebaut, dass sie von der einfachsten und sichersten Methode zur spezifischeren manuellen Intervention führen. Dadurch minimieren Sie das Risiko und stellen die Funktionsfähigkeit Ihres Systems mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder her.

Beginnen Sie stets mit der einfachsten und von Microsoft unterstützten Methode. Oft ist die vermeintlich fehlende DLL gar nicht physisch abwesend, sondern lediglich beschädigt oder deren Registrierungseintrag in der Windows-Registry ist fehlerhaft. Bevor Sie also einen msvbvm60.dll Download in Betracht ziehen, nutzen Sie die integrierten Windows-Werkzeuge. Der allererste Schritt sollte ein Neustart Ihres Computers sein – so banal es klingt, behebt dies oft temporäre Cache-Fehler. Scheitert dies, kommen die mächtigeren Systemprogramme zum Einsatz.

Arbeitshypothese: Versuchen Sie immer zuerst, das Problem mit den Bordmitteln von Windows zu lösen. Dies ist die sicherste Methode, da Sie keine Dateien von externen Quellen benötigen.

Die logische Reihenfolge der Reparatur sieht wie folgt aus:
1. Einfache Integritätsprüfung: Führen Sie den SFC Scannow-Befehl aus, um beschädigte Systemdateien ersetzen zu lassen.
2. Gezielte Installation: Falls SFC nicht hilft, besorgen Sie die DLL-Datei aus einer vertrauenswürdigen Quelle und platzieren Sie sie korrekt.
3. Manuelle Registrierung: Im letzten Schritt registrieren Sie die Datei manuell im System, falls die vorherigen Schritte die Automatik nicht aktivieren konnten.

Durch diese strukturierte Vorgehensweise nähern Sie sich dem Problem schrittweise und vermeiden es, das System mit unnötigen manuellen Eingriffen zu belasten. Im folgenden Unterkapitel werden wir uns detailliert mit dem ersten und wichtigsten Punkt beschäftigen: dem SFC Scannow Befehl ausführen und der korrekten Beschaffung der DLL-Datei.

DLL-Datei neu herunterladen und installieren

Wenn die integrierten Windows-Werkzeuge wie der SFC-Scan den Fehler nicht beheben konnten, ist der nächste logische Schritt, die fehlende msvbvm60.dll-Datei gezielt zu beschaffen und an der richtigen Stelle zu platzieren. Hier ist größte Vorsicht geboten, denn das Internet ist voller unseriöser Quellen, die vermeintliche Lösungen als Köder für Malware nutzen. Ein verantwortungsvoller msvbvm60.dll Download ist daher der entscheidende Hebel für eine sichere Reparatur.

Die einzig empfehlenswerte Quelle für diese legale Microsoft-Komponente ist die offizielle Microsoft-Website selbst oder der Microsoft Visual Basic 6.0 Service Pack 6 Redistributable Package. Alternativ, aber mit ähnlich hoher Vertrauenswürdigkeit, sind etablierte Portale wie die DLL-Datenbank der Website dll-files.com. Laden Sie die Datei niemals von obskuren Foren oder “Kostenlos-Download”-Seiten herunter, die im Zweifelsfall eine manipulierte Version bereitstellen.

Sicherheitscheck vor dem Download: Seriöse Quellen zeichnen sich durch eine klare, werbefreie Darstellung, detaillierte Dateiinformationen (Dateigröße, Version, digitaler Fingerabdruck) und keine unseriösen Download-Manager aus.

Nach dem Download gilt es, die Datei korrekt zu platzieren. Für eine systemweite Verfügbarkeit kopieren Sie die msvbvm60.dll in den Windows-Systemordner:
* Für 32-Bit-Systeme: C:\Windows\System32\
* Für 64-Bit-Systeme: Platzieren Sie die 32-Bit-DLL in C:\Windows\SysWOW64\ (für die Abwärtskompatibilität von 32-Bit-Programmen) und ggf. eine 64-Bit-Version in C:\Windows\System32\. In den meisten Fällen ist jedoch nur die 32-Bit-Version in SysWOW64 erforderlich.

Stellen Sie sicher, dass Sie über Administratorrechte verfügen, und bestätigen Sie etwaige Ersetzungsdialoge. Dieser gezielte Ansatz – die msvbvm60.dll Sicher kopieren an den vorgesehenen Ort – ist oft bereits die Lösung. Ist die Datei platziert, muss sie im nächsten Schritt häufig noch im System registriert werden, um vollständig wirksam zu werden.

Systemdateien mit SFC scannen

Bevor wir zur manuellen Platzierung der DLL-Datei übergehen, sollten Sie stets die leistungsstarken, integrierten Reparaturwerkzeuge von Windows nutzen. Diese sind nicht nur die sicherste, sondern oft auch die effektivste Methode, um beschädigte oder fehlende Systemdateien wie die msvbvm60.dll automatisch und korrekt wiederherzustellen. Das primäre Werkzeug hierfür ist der System File Checker (SFC), der mit dem Befehl sfc /scannow ausgeführt wird.

Die Stärke dieses Tools liegt in seiner Fähigkeit, die Integrität aller geschützten Systemdateien zu überprüfen. Es vergleicht die Versionen auf Ihrer Festplatte mit einer zwischengespeicherten, bekannten guten Version im Windows-Component Store. Wird eine Datei als beschädigt oder fehlend erkannt, ersetzt SFC sie automatisch durch die intakte Kopie. So umgehen Sie die Risiken eines manuellen Downloads.

Führen Sie den Scan mit Administratorrechten aus:
1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung oder PowerShell als Administrator (Rechtsklick auf das Startmenüsymbol > “Windows PowerShell (Administrator)”).
2. Geben Sie den Befehl sfc /scannow ein und drücken Sie die Eingabetaste.
3. Der Scanvorgang kann einige Minuten dauern. Unterbrechen Sie ihn nicht.

Wichtig: Ein Neustart des PCs nach Abschluss des Scans ist obligatorisch, damit die ersetzten Dateien vollständig wirksam werden. Das Tool liefert eines von drei Ergebnissen: Es findet keine Verstöße, es repariert Schäden erfolgreich, oder es erkennt Fehler, kann sie aber nicht beheben (was dann einen erweiterten DISM-Befehl erfordern würde).

Die Durchführung eines SFC Scannow ist mehr als nur eine einfache Fehlerbehebung; es ist eine präventive Wartung Ihres Systems. Dieser Schritt allein kann nicht nur den spezifischen DLL-Fehler beheben, sondern auch andere, noch nicht aufgetretene Stabilitätsprobleme verhindern. Sollte die Fehlermeldung nach diesem Scan und einem Neustart jedoch weiterhin bestehen, ist bewiesen, dass die Datei tatsächlich physisch fehlt und nicht nur beschädigt war. Dies leitet nahtlos zum nächsten, manuelleren Schritt über: der gezielten Registrierung der DLL im System.

Registrierung der DLL manuell

Der manuelle Schritt der Registrierung der DLL ist der finale und gezielte Eingriff, um die Funktionalität der msvbvm60.dll abzuschließen. Das einfache Kopieren der Datei in den Systemordner (wie in 3.1. beschrieben) macht sie für das System zwar physisch verfügbar, aber viele ältere Visual Basic 6.0-Anwendungen erwarten, dass die DLL explizit in der Windows-Registry registriert ist. Dieser Vorgang erstellt die notwendigen Einträge, die dem Betriebssystem mitteilen, wo sich die Bibliothek befindet und wie sie geladen werden soll.

Die Registrierung ist ein präziser, aber unkomplizierter Vorgang, der über die Eingabeaufforderung mit Administratorrechten durchgeführt wird. Entscheidend ist hier, den Befehl aus dem korrekten Verzeichnis heraus auszuführen, in das Sie die DLL zuvor kopiert haben.

So registrieren Sie die msvbvm60.dll manuell:
1. Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator.
2. Navigieren Sie mit cd C:\Windows\SysWOW64 (für 64-Bit-Windows) in den Ordner, in dem die DLL liegt. Für 32-Bit-Systeme wäre es C:\Windows\System32.
3. Geben Sie nun den Registrierungsbefehl ein: regsvr32 msvbvm60.dll.
4. Windows zeigt bei Erfolg eine Bestätigungsmeldung an: “DllRegisterServer in msvbvm60.dll wurde erfolgreich durchgeführt.”

Diese Bestätigung ist das sichere Zeichen dafür, dass der letzte konfigurative Fehler behoben wurde. Im Fehlerfall – etwa wenn die Datei nicht im angegebenen Pfad existiert oder bereits registriert ist – erhalten Sie eine entsprechende Fehlermeldung, die zur Problemanalyse genutzt werden kann. Ein häufiger Grund für ein Scheitern ist die Verwendung des falschen Systemordners; auf einem 64-Bit-System muss die 32-Bit-DLL zwingend in SysWOW64 registriert werden.

Nach einem abschließenden Neustart des betroffenen Programms – oder besser des gesamten Rechners – sollte die ursprüngliche Fehlermeldung der Vergangenheit angehören. Die Kombination aus SFC Scannow, korrektem Download, sicherer Platzierung und dieser finalen manuellen Registrierung bildet eine nahezu hundertprozentige Erfolgsmethode zur Behebung des msvbvm60.dll-Fehlers unter Windows 10 und 11. Mit diesem Wissen sind Sie nun in der Lage, nicht nur dieses spezifische Problem zu lösen, sondern auch ähnliche DLL-Fehler systematisch und sicher anzugehen.

Fazit

Mit unserer Schritt-für-Schritt-Anlage haben Sie nun alle Werkzeuge an der Hand, um den msvbvm60.dll Fehler Windows 10 und Windows 11 dauerhaft zu lösen – von der sicheren Quel-le für den msvbvm60.dll Download bis zur finalen Registrierung. Sorgen Sie abschließend für Stabilität, indem Sie regelmäßig einen SFC /scannow Befehl ausführen, um beschädigte Systemdateien automatisch zu ersetzen und Ihr System langfristig zu optimieren.

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